Abschied im Regen – aber mit Sonne im Herzen
Wir starten unseren letzten Lagertag wie gewohnt um 7 Uhr – das Wecken ertönt pünktlich. Doch schon beim Aufstehen prasselt der Regen auf die Zelte. Es hat die ganze Nacht durchgeregnet – das Tessin weint mit uns, denn heute nehmen wir Abschied.
Anstelle von Frühsport packen wir heute frühzeitig unsere Siebensachen. Schlafsäcke verschwinden in Hüllen, Taschen füllen sich, Zelte leeren sich. Auch die Küchencrew ist bereits fleissig und beginnt, Lebensmittel, Kochutensilien und Geräte für den Rücktransport bereitzumachen.
Mit einem kleinen Zmorge stärken wir uns ein letztes Mal gemeinsam. Danach können die Teilnehmer ihren Lunch zusammenstellen. Um 9 Uhr beenden wir das Lager offiziell – mit einem kräftigen, verdienten Applaus für das ganze Leiterteam, die Küchencrew, das Polyportive Team und alle, die dieses Lager möglich gemacht haben.
Bereits am Vorabend lassen fast alle im Leiterteam durchblicken: Alle hätten Lust auf ein weiteres Lager im nächsten Jahr! 🥹❤️
Kurz nach dem Abschluss verabschieden wir die Zuggruppe – Daria, Sandra, Cedric, Phil und Tobias begleiten die Kinder nicht nur zum Bahnhof, sondern fahren mit ihnen bis nach Basel und Biel. Auch alle anderen Kinder werden nach und nach abgeholt – mit Wiedersehensfreude und nassen Schuhen.
Wir, das verbleibende Team, übernehmen die letzten Aufgaben: Wir geben Zelte, Material und Küche offiziell zurück – und freuen uns, dass wir dieses Jahr keine Materialverluste verzeichnen. Adrian macht eine natürliche Vorselektion beim Einladen, sodass wir nicht alles mitnehmen müssen. Glassplitter, ausgelaufener Balsamico und Ketchup landen zum Glück nicht im Auto, sondern werden vom Putzteam professionell entfernt.
Matthias kümmert sich währenddessen um die letzten administrativen To-dos: Die Rechnung vom Centro wird kontrolliert, der Bäcker bekommt sein Geld, Quittungen werden sortiert.
Bevor wir Tenero ganz verlassen, gönnen wir uns einen letzten Kaffee in der Gottardo-Bar, füllen noch den Feedbackbogen vom Centro aus – und verabschieden uns dann endgültig von unserem Lagerplatz.
Die Heimfahrt gelingt uns staufrei über den Gotthard, und zu Hause wartet schon die nächste Aufgabe: Kisten ausräumen, Material verstauen und alles wieder ordentlich einlagern – damit wir im nächsten Jahr direkt wieder loslegen können.
So geht ein wunderbares Judolager 2025 zu Ende.
Für Florence und Matthias heisst es jetzt: Nach dem Lager ist vor dem Lager. Die Abrechnung wird erstellt, die J+S-Unterlagen eingereicht, die Buchhaltung auf Vordermann gebracht – und bis zum 15. September muss die Anmeldung fürs nächste Jahr beim CST eingehen.
Uns hat dieses Lager riesengrossen Spass gemacht – trotz wenig Schlaf und langen Tagen. Das Lachen der Kinder, die gute Stimmung in der Gruppe und das Feedback der Eltern freut uns sehr!
Ein ausführlicher Abschlussbericht folgt bald – und in den kommenden Tagen und Wochen posten wir regelmässig Fotos und Videos. Bleibt dran!