Künftig zwei Schlafplätze pro Teilnehmer? Das Eis ist gebrochen!

Nach einer sehr ruhigen Nacht -es könnte die letzte diese Woche gewesen sein- geniesst das Leiterteam einen ausgedehnten Brunch mit Bischi’s Spezialspiegeleiern, selbstgemachter Konfitüre & eigenem Honig von Hanspi, dazu Zopf, Brot, Orangensaft & Kaffee.

Gegen 13:00 Uhr treffen bereits die ersten Teilnehmer ein. Die grösste Gruppe folgt mit 10 minütiger Verspätung gegen 15:00 Uhr mit dem Zug. Die Erleicherung ist Sara und Tabea anzusehen, als sie endlich Tenero erreichen. Eine äusserst lebhafte und aktive Zugfahrt geht zu Ende. Auf der Fahrt von Giubiasco nach Tenero dürfen sie als Blitzableiter eines generveten Rentners herhalten, der mit sich und und der Welt nicht ganz im Reinen ist.

Als besonderen Service fahren wir das Gepäck der Teilnehmer vom Bahnhof zum Centro, während die Gruppe zu Fuss geht. Lansam müssen wir uns überlegen, ob wir diesen Service noch anbieten können. Die Taschen werden von Jahr zu Jahr umfangreicher und wenn es so weitergeht, müssen wir einen Anhänger organisieren. Vor einigen Jahren reichte ein Rucksack für eine Woche Judolager, mittlwerweile werden monströse Rollkoffer mit Zusatztasche mitgeführt – und das Lager dauert immer noch eine Woche… Nimmt diese Entwicklung kein Ende, so brauchen wir in Zukunft pro Kind 2 Schlafplätze – einen zum Liegen und einen für das Gepäck.

Im Centro angekommen gibt es die ersten Informationen zum Ablauf und ein paar Regeln werden bekannt gegeben. Anschliessend serviert die Küche eine erfrischende Sommer-Früchtebowle. Danach erhält jedes Kind einen Zettel mit einem Begriff und muss die anderen Teilnehmer mit dem passenden Begriff suchen. Dies werden für den Abend die Gruppen zum Postenlauf sein. Danach geht es endlich ans Beziehen der Zelte und direkt anschliesend an den Strand für eine Abkühlung.

Pünktlich um 18:30 ist das Nachtessen bereit. Es gibt Penne mit dreierlei Saucen (Napoli, Rahm/Schinken & Pesto), dazu grünen Salat (die bereits vorbereiteten Karotten als Salatbeilage werden wir morgen geniessen) mit zwei Saucen. Es wird bis auf ca. 100gr Nudeln alles gegessen – ein Dank an die Küchenmannschaft für den tollen Anfang.

Um 20:00 Uhr startet der Postenlauf. Es gibt 6 Posten zu absolvieren:

  • Ping Pong vier gewinnt (Danke, Johanna Maria für deine Kreativität im Bemalen der Bälle)
  • Personenraten
  • Drei in einer Reihe (Quiztoto)
  • Als Gruppe ein Tier darstellen und mit einem Becher Wasser in der Tier-Formation laufen
  • Wortstaffel
  • Steckbrief ausfüllen

Der erste Posten, welchen die Gruppenansteuern müssen, ist dieses Jahr auf einem Zettel geschrieben – der Zettel befindet sich eingefroren in einem Liter Wasser. Das Eis muss also zuerst gebrochen werden, um das Ziel zu finden. Fast einheitlich gehen die Teams vor – sie zerschmettern den Eisklotz mit voller Wucht auf dem Boden. Und schon sind die Teams unterwegs und geben ihr Bestes, um möglichst viele Punkte zu sammeln.

Mit einem leckeren Himmbeertraum zum Dessert schliessen wir den Tag ab. Nicolas würde wahrscheinlich am liebsten eine ganze Schüssel davon verschlingen. Zum Glück hat niemand bemerkt, dass durch geschickte Improvisation ein anderes als ursprünglich vorgesehenes Dessert rechtzeitig bereit steht.

Die Teilnehmer haben zwar schon viel Gepäck dabei. – wir haben sie dennoch mit einem zusätzlichen Geschenk bestückt, dass sie nach Hause nehmen dürfen. Für alle gibt es eine Judolager-Cap und die Leitercrew bekommen zur morgentlichen Stärkung einen persönlichen-individuellen Judolager-Schlürfbecher.

PS: Alle schreiben ihre Sonnenkappen an – nur Ilir markiert auch seine Shorts (ein Deckel auf dem wasserfesten Stift in der Hosentasche hätte vielleicht geholfen ;-)) .

Zum Schluss noch dies: Hanspi findet seinen Apéro im See.

Kommentare

Kommentare


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.