Monti di Lego – eine Wanderung mit grandioser Aussicht

Heute ist grosser Wandertag. Aus diesem Grund ist der Plan, das Footing ausfallen zu lassen. Gestern Abend haben wir die Teilnehmer vor die Wahl gestellt – 30 Minuten länger schlafen am Morgen oder Footing. Den Entscheid hatten sie selbst in der Hand. Bei einer ruhigen Nacht lassen wir die Kinder schlafen, bei einer unruhigen Nacht gibt es ein Footing.

Die Teilnehmer beweisen uns zwei Dinge:

  1. Sie können in der Nacht ruhig sein
  2. Obwohl wir sie 30 Minuten länger schlafen lassen, kommen uns die Ersten zur gewohnten Zeit -kurz nach 7- entgegen.

Konklusion:  Es könnte in der Nacht ruhig sein und aufstehen um 7 Uhr ist gar nicht so schlimm.

Um 8 gibt es wie üblich das Frühstück, bestehend aus Brot, selbst gemachter Konfi & Honig, Joghurt, Müesli und Corn-Flakes. Der einzige, welcher Frühsport absolvieren darf, ist Wanja: Damit er sein Handy wiederbekommt macht er seine 40 Liegestütze.

Nach dem Frühstück packen die Teilnehmer ihren Rucksack für die Wanderung. Besonders wichtig ist heute der Sonnenschutz und genügend Flüssigkeit. Da jeder Teilnehmer zu Beginn eine Trinkflasche erhalten hat, ist dieses Thema erledigt. Anschliessend kann der Lunch gefasst werden. Auch hier zeigt die Küche, was sie kann. Jeder Teilnehmer konnte sich auf einer Liste eintragen, ob er Salami-, Lioner- oder Käsesandwiches möchte, ob mit oder ohne Salzgurke und wieviel Hunger vorhanden ist. Dankfleissiger Mithilfe von Sara, Tabea & Bernhard sind die Sandwiches in null Komma nix bestrichen. Jeder bekommt seinen Lunch und darf sich bei Gemüse, Früchten & Zwischenverpflegung bedienen. Danach machen wir uns langsam auf dem Weg zum Bahnhof, wo wir den Bus Richtung Mercoscia nehmen. Obwohl wir keinen Extrabus bestellt hatten, kommt einer und fährt uns direkt auf engen, verschlungenen Strassen das Tal hinauf. Bei Mercoscia beginnt unsere Wanderung. Zuerst laufen wir in Richtung Monti di Lego.  Im ersten Teil  wandern wir der Bergflanke entlang, bevor uns der Weg ein engeres und steileres Stück den Berg hoch führt. Glücklicherweise befinden sich 80% des Weges im Wald, so dass wir einen schattigen Pfad vorfinden. Ein grosses Kompliment an die Gruppe: Obwohl es sehr stark den Berg hinauf geht, wandern Alle sehr gut mit und der ‚Besenwagen‘ muss niemanden motivieren – Wow!

  
    
 Unseren mitgebrachten Lunch nehmen wir oben auf dem Monti di Lego ein – es erwartet uns ein wundervolles Panorama mit Blick auf die Magadino-Ebene, Tenero, Locarno und den ganzen See. Nach der anstrengenden ersten Hälfte werden die Sandwiches im Eiltempo verschlungen. Wir nehmen uns genügend Zeit für die Mittagspause. Nach dem obligatorischen Gruppenfoto, kommt Teil 2 der Wanderung. Dieser Teil führt uns von Monti di Lego nach Brione s/ Mendrisio. Zeitlich haben wir noch gleichviel vor uns, der Weg führt jedoch praktisch  nur noch talwärts. Auch hier laufen alle Kinder sehr gut mit. Mit Ausnahme von einem Wespenstich haben wir keine Verletzungen und die Gruppe verzettelt sich nicht. Genau um 4 stehen wir an der Bushaltestelle und zeitgleich fährt unser Bus um die Ecke. Wieder geniessen wir den Luxus von einem klimatisierten Extrabus, welcher uns bis ins Centre Commerciale nach Tenero fährt.

Im Centro angekommen geniessen wir die Erholung am Strand, lassen die Füsse im Wasser oder Sand von den Strapazen erholen. Auch viele Rücken müssen stark gelitten haben. Wir können auf jeden Fall längere, ausgiebigere Rückenmassagen. Wer mit wem und wer nur konsumiert, aber nicht selbst massiert, lassen wir hier weg. Das Nachtessen findet traditionell am Mittwoch am Strand statt. Es gibt Würste vom Grill, dazu ein Salatbuffet und ein paar Chips. Auch dieses Essen findet grossen Anklang.  Als Abendprogram gibt es Beachvolleyball, Basketball – umrahmt von einem wunderschönen Sonnenuntergang.


Morgen Donnerstag findet traditionellerweise das Konditions- / Krafttraining statt. Dieses Jahr wird es nicht anders sein. Ein gute Erholung ist dafür umso wichtiger. Mal schauen, wie ruhig die Nacht im Zelt heute sein wird….

P.S.  In Tenero fallen Zähne aus, ohne dass trainiert wird und zwei Besucher verirren sich mit dem Velo im Wald vor Tenero

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