Ein Tessiner Platzregen

Es ist schon fast ein Ritual – in einem gewissen Haushalt in Basel geht das Licht am Tenero-Reisetag um 1/4 vor 3 an. Dann macht sich unser Küchenchef bereit für Tenero. Ab 03.15Uhr heisst es dann „Bischi on the Road“ und ohne Stau geht es Richtung Süden.

Kurz vor Sieben treffen die ersten Leiter in Tenero ein. Es bleibt genug Zeit, um einen Kaffe zu trinken (sofern man zu so früher Stunde ein offenes Bistro findet) und einen ausgedehnen Spaziergang zu unternehmen.

Um 12.00 Uhr ist we schon oft Treffpunkt aller Judo-Leiter & der Küchenequipe im Coop in Tenero. Nach einer kurzen Stärkung machen wir den Check-in im Centro.  Es geht speditiv wie immer – wir bekomen die gleiche Küche wie in den letzten beiden Jahren zugeteilt. Kurz nachher können wir die Küche und ein Zelt übernehmen und die mitgebrachten Kisten verstauen. Das zweite Zelt ist noch belegt, wird aber bis morgen auch frei werden.

Während die Küchenmannschaft die ersten grösseren Einkäufe tätigt, stellen wir das Zelt auf. Es geht erstaunlich gut, dafür, dass wir es noch nie ausprobiert haben.

  
  
Anschliessend ist endlich ein Bad im See angesagt. Das Wasser soll dieses Jahr sehr warm sein, dafür ist der Wasserstand sehr tief und die Kinder können bis zum Floss zu Fuss gehen.

Nach einer erholsamen Zeit am Sandstrand machen wir uns langsam für das Nachtessen bereit. Am Himmel braut sich etwas zusammen – die Wolken werden dichter und der Wind frischt auf. Kurz nachdem wir das Restaurant erreicht haben, beginnt der Regen. Es regnet so, wie wir es nur vom Tessin kennen. Durch den Wind regnet es horizontal – hoffentlich sind die Fenster bei den Zelten gerschlossen. Nach einer Runde Salat, Pizza oder Teigwaren, begeben wir uns zurück zum Zeltplatz. Das Zelt steht noch und ist trocken. Die grossen Zelte sind ebenfalls dicht, aber wenn die Fenster nicht geschlossen werden, so schliessen sie nicht automatisch bei Regen. Zum Glück findet morgen kein Training statt, so dass der Kimono von Josianne wieder trocknen kann.
Es werden wohl nicht die letzten Tropfen vom Himmel gefallen sein aber wir gehen trotzdem für die kommenden Tage von viel Sonne und warmem Wetter aus.

  
Nach diesem anstrengenden Tag verkriechen sich alle müde schon bald in die Zelte oder Wohnmobile.

Morgen reisen die Teilnehmer an – wir sind bereit und freuen uns!

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