Wassermassen und urtümliches Tessin

Die Sonne scheint, top unsere Wanderung kann stattfinden! Es war gut, dass wir für einmal auf die Wettervorhersage gehört haben, das Wetter ist heute wirklich hervorragend und wir freuen uns richtig auf unsere Wanderung. Übrigens die angesprochenen Wassermassen haben nichts mit dem Wetter zu tun und trotzdem wurden wir nass…

…nun aber der Reihe nach. Nach einer sehr ruhigen, angenehmen Nacht lassen wir das Footing sein, Frühstücken und machen uns dann auf. Pünktlich um neun Uhr werden wir von unseren persönlichen Postauto im Centro abgeholt und ins wunderschöne Val Bavona gefahren. Dies ist ein sehr unbekanntes Tal und bis vor ein paar Jahrzehnten war es im Winter noch nicht bewohnt.

Wir wandern durch wunderschöne Landschaften, sehen Mehrfamilienhausgrosse Granitblöcke welche hier mal den Hang runter kamen, bewundern einen „herzigen“ kleinen Bach und kommen auch immer wieder an wunderschönen, alten Tessiner Dörfern vorbei. Man hat das Gefühl hier ist die Zeit stehen geblieben, die Häuser werden immer noch aus Granitplatten nach alter Handwerkskunst geschichtet. Wir sind einfach nur beeindruckt.

Nach guten zwei Stunden „Marsch“ kamen wir dann zum Highlight der dieshjährigen Wanderung, der grosse Wasserfall von Foroglio. Hier stürzen Massen von Wasser 80m mit einem riesen Getöse das Tal hinunter. Wir haben dieses Naturschauspiel von weitem beobachtet und es dann den Kindern freigestellt wer eine halbstündige Zusatzschlaufe auf sich nehmen will um den Wasserfall von nah zu betrachten. Zu unserem grossen Erstaunen haben sich praktisch alle gemeldet um mit uns zusammen dieses kleine Abenteuer zu erleben.

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Die ganz Mutigen liessen es sich dann nicht nehmen und wollten diese Kraft von nah spühren, ein kleiner Weg führte noch näher heran.

Wahnsinn und schon alleine vom Wasserdampf war man innert Sekunden tropfnass!

Gut erfrischt ging es dann weiter bis zum Mittagsrast wo jeder seine gewünschten Sandwiches in seinem individuell angschriebenen Lunchsäckli fand.

Die kleinen Knaben vergnügten sich mit Steinweitwurf (von diesen hatte es hier genug…) in den Bach und die älteren Semester machten ein Nickerchen.

Am Nachmittag führte uns unsere Route weiter talabwärts Richtung Cavergno wo uns dann um 16.00 h wieder unser Spezialbus erwartete. Die Strecke zog sich am Schluss schon noch, sodass niemand böse war als wir dann am Ziel ankamen, als kleine Auflockerung hatten wir aber noch zwei Hängebrücken welche wir zu überqueren hatten.

Die Rückreise war dann seeeehr ruhig bis wir im Centro ankamen, schnell das Tenue wechseln und ab in den See, das lassen wir uns nicht entgehen. Brrrr ist dieser heute kalt, das Wetter der letzten Tage zeigt seine Wirkung, nichts desto trotz haben sich praktisch kurz abgekühlt!

Nach einem superfeinen Paprikahuhn mit Spätzli durften die Grossen in den Ausgang (Coop Center Tenero) und die Kleinen spielten noch ein wenig.

Zum Tagesabschluss gab es dann ein gespendetes Vanilleglacé mit Zutatenbüffet womit jeder seinen „Coup“ dekorieren konnte.

Schon bald war Nachtruhe angesagt, die Grossen durften nochmals in die Zeltplatzdisco und die Kleinen konnten es sich schon mal im Zelt gemütlich machen. Morgen kommt der letzte Trainingstag und wir hoffen ganz fest auf schönes Wetter, wäre toll wenn wir noch am See essen könnten.

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