Judolager.ch – Judo, Sport und Spass

Regen, Schwitzen und Teambildung

DSC 35921 • judolager für kinder & jugendliche von 10-18 Jahren

Aufgrund der Wettervorhersage haben wir ja die Wanderung von Mittwoch auf Donnerstag verschoben. Wie sich heute morgen zeigte, die absolut richtige Entscheidung. Es schüttete nur so aus Kübeln und so kamen alle zu einer Ausschlafrunde.

Auch ohne Footing durften wir ausgiebig Frühstücken (heute zusätzlich noch mit Käse) damit wir diesen nassen Tag gestärkt hinter uns bringen.

Im Morgentraining zeigte Tabea div. Techniken zum Thema Stand zu Boden und auch die Kinder selbst durften am Schluss noch ihre Spezialtechnik vorführen.

Bei schlechtem Wetter muss man sich die Sonne mit dem Essen holen da passt natürlich Toast Hawaii hervorragend. Natürlich ist auch hier Toast Hawaii untertrieben, man konnte seine Toastzutaten wählen ob lieber süss mit Ananas oder eher salzig mit Tomate. Hier konnten nun die Grossen ihre Essensqualitäten so richtig unter Beweis stellen und der Rekord liegt sage und schreibe bei 8 Toasts.

Am Nachmittag wurde dann zum ersten Mal in dieser Woche die Trainingsgruppe unterteilt, die Grossen hatten ein Kraft- und Ausdauertraining und die Kleinen einen Mehrkampf.

Da es beim Schwimmen egal ist, ob nebem dem Wasser von unten auch noch Wasser von oben kommt, fanden drei Diszipline im Schwimmbad statt und zum Glück war das Wasser hier mollig warm!

In der Judohalle dagegen wurde gepowert und geschwitzt und dazu lief erst noch die passende Musik. Obwohl es anstrengend war, hatten alle einen grossen Spass und zeigten einen top Einsatz.

Traditionellerweise steht am Mittwochabend jeweils Grill am See auf dem Programm, aufgrund der aktuellen Lage haben wir dies jedoch abgesagt. So musste die Küche umdisponieren und organisierte im Essraum ein grosses Hamburgerbuffet. Die Frikadellen wurden selbst gemacht und die Kinder durften sich den Burger dann nach dem eigenen Gusto belegen. Als Geheimtip seien hier Matthias‘ „Coke caramelized Onions“ erwähnt, in Cola karamellisierte Zwiebelringe, welche einfach super waren. Natürlich gab es dazu auch noch dreierlei Salat und Chips.

Nach soviel Action den ganzen Tag war klar dass wir am Abend wieder ein wenig herunterfahren müssen. So organisierte Bischi für uns aus der kantonalen Krisenorganisation Basel-Stadt ein paar Teambildungsworkshops oder einfach Gruppenspiele (vielen Dank Martin). Die jeweiligen Aufgaben konnten nur bewältigt werden, wenn die gesamte Mannschaft mitmachte und das gleiche wollte. Es machte einen riesen Spass zuzusehen wie sich die Kinder organisierten und wie alle Mannschaften die Aufgaben erledigen konnten. Ich glaube es wäre für so manche Management-Crew spannend gewesen zuzusehen wie top organisiert unsere Kinder da waren!

zum Schluss

Es hat sich relativ rasch gezeigt, dass wenn es drauf ankommt sich nicht unbedingt der Grösste und Stärkste als Chef herauskristallisiert sondern dann plötzlich ganz kleine, zierliche Mädchen das Steuer in die Hand nehmen und das Projekt zum Erfolg führen.

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