Der Sommer 2008 im Judolager

Sonntag, 3. August 2008, das Judolager startet und alle Teilnehmer sind eingetroffen. Aus diversen Teilen der Schweiz bzw. sogar aus Deutschland sind unsere Teilnehmer angereist. Nach einer kurzen Info erfolgten die erlösenden Worte: Wir gehen an den See, natürlich erst nachdem wir die feine Melonenbowle genossen haben. Der See brachte dann endlich die lang ersehnte Abkühlung.

Schon bald folgte das erste Nachtessen, Spaghetti Napoli mit Salat. Dank dieser feinen Stärkung konnten danach alle beim Judolager Leiterlispiel alles geben. Es wurde gerannt, Aufgaben gelöst,gewürfelt, auf- und abgestiegen bis die Siegergruppe feststand. Die Gruppe Mitwoch hat mit einem hauchdünnen Vorsprung gewonnen und freute sich riesig. Eine grosse Gratulation allen Gruppen, der Einsatz war von allen super!
Zum Tagesabschluss folgte noch das Dessert mit Schoggi- / Vanille- und Caramelcrème und danach ab in die Heia. Morgen folgt dann das erste Judotraining!

PS: Für gewisse Damen hört das Denken beim Fussknöchel auf…anders ist nicht zu erklären wie man einen Sportblock mit Jeans absolvieren kann!

  •  Nachtessen: Spaghetti Napoli, Grüner- Rüblisalat, Schoggi-, Vanille-/ Caramelcrème

Montag

  • Tagwache: 06:45
  • Frühstück: Im Freien
  • Training: Fusswürfe / Hüftwürfe
  • Mittagessen: Bami Goreng
  • Training: Gegentechniken / Kombinationen
  • Nachtessen: Ragut mit Kartoffelstock, Erbsli und Rübli, Glace

Ticino pur, dank dem tollen, warmen Wetter geniessen wir unser Frühstück im Freien und geniessen das Tessin von seiner schönsten Seite. Schon war es soweit, das erste Training folgte doch zuerst mussten 180 m2 Tatami gelegt werden. Doch dank unserer grossen Tenero-Erfahrung war dies in kürzester Zeit geschehen.Im Nachfolgenden Training genossen die Kleinen Fusswürfe mit Hanspi und Barbara und die Grossen Hüftwürfe mit Tabea und Jürg. Zum Mittagessen gab es ein feines Bami Goreng. Am Nachmittag dann Gegentechniken oder Kombinationen und eine erster Block mit dem Wochenziel. Eine Erklärung dazu folgt an einem anderen Tag. Nach einem selbstgemachten Kartoffelstock mit Ragut und Erbsli und Rübli genossen alle noch das Abendprogramm entweder beim Baden, Tennis , Fussball oder Beachvolley spielen. Nach einem Stück Glace wartete dann nur noch das Bett.

PS: Ein vergessener Kimono hat im Moment einen Wert von 30 Liegestütz!

 

Dienstag

  • Tagwache: 06:45
  • Frühstück: Brot, Konfi, Butter, Corn Flakes etc.
  • Training: Fusswürfe / Hüftwürfe
  • Mittagessen: Risotto, gem. Salat, Tomatensalat
  • Training: Bodentechniken
  • Nachtessen: Rahmschnitzel, Nudeln, Ruebli, TamTam

Dienstag, 07.00 Uhr, Footing zum Aufwachen, während 25 wird gejoggt und jeder kann dabei langsam aufwachen damit er danach auch frühstücken kann. Im Training dann Fusswürfe für die Grossen und Hüfttechniken für die Kleinen. Scheinbar waren Hanspis Bewegungen relativ komplex, denn plötzlich schallte es unüberhörbar durch die Halle: „Ist es so schwierig zwei Bewegungen nacheinander zu machen?!“ Nocheinmal aufpassen, nocheinmal üben und schon funktioniert es wieder!
Die Kleinen genossen Hüftwürfe mit Jürg, wie das Ganze auszusehen hat, demonstriert uns Jürg hier gleich selbst:
Den Nachmittag gingen wir im Training ein bisschen gemächlicher an, Bodentechniken. Trotzdem wurde natürlich viel geübt und trainiert und im Randori angewendet.

Zudem gab es natürlich wieder Zeit für die Wochenziele, welche wie folgt aussehen:

Jede Gruppe erhält eine Aufgabe welche sie zusammen bis am Freitag erarbeiten und am Freitagnachmittag den anderen Vorzeigen.

Nach dem Abendessen konnte sich wieder jeder für ein Programm entscheiden und so seinen Abend verbringen. Die Kinder welche Baden gewählt hatten, durften dabei auch noch einen wunderschönen Sonnenuntergang erleben.

PS: Alter schützt vor Torheit nicht, so kann es auch einem Leiter passieren, dass er mangels Sonnencrème eine rote Farbe annimmt!

 

Mittwoch

  • Tagwache: 06:45
  • Frühstück: Brot, Konfi, Butter, Corn Flakes Nutella etc.
  • Wanderung auf den Monte Tamaro
  • Mittagessen: Lunch mit Hackdätschli, Kartoffeldätschli, Früchte, Gemüse, Brot
  • Wanderung zurück auf die Alpe Foppa
  • Nachtessen: Grill am See mit Spiessli, Chips, Reisküchli, div. Salate Fruchtsalat mit Rahm

Mittwoch = Natur pur! Der Mittwoch war unser Naturtag, am morgen früh um 07.00 Uhr genehmigten wir uns ein kurzes Bad im Lago Maggiore und genossen den Weckeffekt. Nach dem Frühstück ging es dann in einen für uns noch unbekannten Ecken des Tessins. Mit Zug und Gondelbahn fuhren wir auf die Alpe Foppa, weltweit bekannt wegen der berühmten Botta-Kirche. Von da aus stiegen wir auf, auf den Monte Tamaro von wo man bei schönem Wetter eine super Aussicht hat. Leider sahen wir mehr Hochnebel als etwas anderes, dafür konnten wir bei einigermassen normalen Temperaturen wandern.

Daneben naschten wir frische Heidelberen, machten Bekanntschaft mit Geissen und Kühen und bewunderten die schöne Alpenflora mit Alpenrosen etc. Nach 3 Stunden waren wir auf der Alpe Foppa zurück, die einen genossen eine Glace die anderen spielten am Weier. M.T. aus M. verdiente sich ihre Glace auf eine ganz besondere Weise, sie sang auf der Restaurant-Terrasse ein Lied und gewann so Ihre Wette.
Nach Gondel- und Zugfahrt waren wir bald wieder zurück in Tenero und es ging umgehend an den See zum Baden. Dank dem grossen Einsatz unserer Küchencrew verwandelte sich der Strand bald zu einem mobilen Küchenstudio wo leckere Spiesschen auf dem Grill schmorrten. Dazu gab es div. Salate, Brot, Reisküchlein und Chips. Mmmh ein wahres Festmal in wunderschöner Umgebung!

Danach kam was auch diese Woche einmal kommen musste: Das Gewitter!! In kürzester Zeit kam das Wasser wie aus Kübeln! Einige Extrem Regenfeste konnte auch dieser Regen nichts ausmachen, sie rannten um die Wette, Rütschen um die Ecke und hatten eine Riesengaudi. Nach der obligaten warmen Dusche wurden dann wieder alle trocken gelegt und es freuten sich schon alle auf das Dessert, Fruchtsalat mit Rahm!

PS: Der Spruch des Tages lautet: „Eigentlich bin ich mir dieses Sch…-Wandern ja noch gewöhnt…

 

Donnerstag

  • Tagwache: 06:45
  • Frühstück: Brot, Konfi, Butter, Corn Flakes,Nutella etc.
  • Training: Kombinationen / Gegentechniken
  • Mittagessen: Curryreis, Salat
  • Training: Leistungstraining / Bodentechniken, Mattenspiele
  • Nachtessen: Fleischkäse mit Sauce, frische Rösti, Salate, Nussgipfel

Donnerstag, das Judo hat uns wieder. Nach dem obligaten Footing am Morgen früh folgte nun wieder Judo, Kombinationen bei den Grossen, Gegentechniken bei den Kleinen. Grosses Lob der Trainer, es haben alle sehr gut mitgearbeitet. Eine feine Belohnung gab es dann auch beim Mittagessen, Curryreis mit Früchten und gerösteten Mandeln.Gut gestärkt ging es dann in die Nachmittagsrunde, Leistungstraining bei den Grossen.

Dass bei 25-30 Grad ein Leistungstraining eine spezielle Herausforderung ist muss hier nicht näher erklärt werden. Aber trotzdem machten alle ganz toll mit und gaben alles. Es wurde gerannt, gerobbt, geschwitzt, geworfen etc. der Schweiss floss in Strömen wurde aber mit Tee immer wieder ausgeglichen. Vielleicht wird der eine oder der andere am Freitag ein bisschen schwere Arme haben, mal sehen.

Soviel Anstrengung verlangt auch eine Belohnung, Ausgang für die Grossen. Ausgang ist zwar ein bisschen hoch gegriffen, Rayon ist Tenero und nach 2 Stunden müssen alle wieder zurück sein. Trotzdem ist dieser Abend für unsere Jungen sehr wichtig und sie freuen sich immer wieder sehr darauf. Die Kleinen durften in dieser Zeit Anstckknöpfe malen und machen, was sehr grossen Anklang fand, die Produktion lief auf Hochtouren!

PS: Auch gut gemeint ist manchmal daneben, so ist Spräypflaster kein Eisspray und fixieren tut er eine schmerzhafte Schulter auch nicht, C.D. kann da ein Lied davon singen!

 

Freitag

  • Tagwache: 06:45
  • Frühstück: Brot, Konfi, Butter, Corn Flakes,Nutella etc.
  • Training: Mannschaftskampf
  • Mittagessen: Aelplermaggronen
  • Training: Wochenziel vorstellen
  • Nachtessen: Beinschinken, Kartoffelsalat, Dessert surprise

Freitag, unser Wettkampf- und Zielvorstellungstag. Am Morgen wurden in diversen Mannschaftskämpfen der Tenero-Mannschaftssieger erkämpft. Jede Mannschaft kämpfte gegen jede und alle gaben alles. So konnten wir wunderschöne, engagierte Kämpfe beobachten. Jene Teilnehmer welche nicht ganz kampffähig waren probierten sich als Kampfrichter und auch hier ist zu sagen, dass einige Talente entdeckt wurden.

Nach dem super feinen typisch schweizerischen Mittagessen, Aelplermagronen, ging es in das Mittagstraining wo es ums vorstellen des Wochenzieles ging. Jede Gruppe bekam einen Begriff und musste dazu ein kleines Programm aufstellen. Unsere Experen staunten was da geboten wurde und hatten es richtig schwer einen 1. Platz zu erkoren. Herzliche Gratulation allen Teilnehmern für diesen grossen Einsatz.

Langsam neigt sich das Lager dem Ende entgegen und nach einer Fotosession und kurzer Ansprache kamen wir zum verdanken der Leiter, was wir hier nochmals wiederholen wollen: Vielen Dank an Tabea, Sara, Barbara, Jürg und Hanspi für die tollen Trainings und Euren grossen Einsatz.
Vielen Dank an Vreni, Käthy, Christian, Christian und Ruedi für das feine Essen und Euer grossen Engagement.

Die Küche dankte es den Teilnehmern zurück mit einem Gigantischen Dessertbuffet mit Schoggi- Brunnen und viel Süsswaren! Merci nochmals!
PS: Tipp für den nächsten Ausgang: ein Schokoladen-Brunnen zieht die Mädchen in Scharen an, so fand eine weibliche Gruppe aus einem anderen Lager, an unserem Dessertbuffet stehend: Dürfen wir auch Schokoladen haben, wir haben uns eine Woche lang nur von Salat ernährt…

 

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